Es weihnachtet überall!
Alle Jahre wieder verfallen wir kurz vor Heiligabend in Weihnachtsstimmung. Es umgeben uns allerorts bunte Lichter, Kerzenschein, der Duft gebrannter Mandeln und so manch anderer Süßigkeiten, die einfach zum Fest dazu gehören. Doch wie alles Brauchtum sind auch Weihnachtsbräuche regional ganz unterschiedlich ausgeprägt.
Die Jugendredaktion des Magazins hat sich einmal umgeschaut und nach Weihnachtsgrüßen aus aller Welt, Traditionen und Geschichten rund um die beliebten Weihnachtsfiguren, Rezepten für leckeres Weihnachtsgebäck und die Festtafel gesucht.
Zu den ursprünglichsten Weihnachtsbräuchen gehört das Krippenspiel, das die Weihnachtsgeschichte anschaulich nachstellen soll. Beim Quempassingen ertönen Weihnachtslieder wie „Stille Nacht, heilige Nacht".
Am Heiligen Abend oder in manchen Ländern früh nach der Christmette am 1. Weihnachtsfeiertag findet die Bescherung statt. Es ist Familienzeit und damit an den beiden Festtagen auch Zeit für die gute alte Hausmusik, die übers Jahr eher nicht mehr allzu häufig gepflegt wird. Weihnachtslieder erklingen und werden sogar mitgesungen, denn sie gehören noch zum Restbestand aktiven Liedguts in der Bevölkerung. Mit dem 2. Festtag tritt traditionell Ruhe und Besinnlichkeit ein.
Ein aufwändiges Weihnachtsmahl, für das bestimmte Speisen typisch sind, wie etwa die Weihnachtsgans oder der Weihnachtskarpfen sowie das speziell für die Weihnachtszeit hergestellte Weihnachtsgebäck, gehört fast überall dazu. Allerdings steht dieses Festmahl in vielen Regionen, auch in unserer, zumeist erst am 1. Feiertag auf dem festlich geschmückten Tisch. An Heiligabend werden eher Gerichte wie Eintopf oder Würstchen mit Kartoffelsalat serviert und ist die Familie noch mit dem Schmücken des Weihnachtsbaumes und dem anheimelnden Ambiente beschäftigt.
In Mitteleuropa wird der Christbaum in der Kirche und Wohnung sowie auf großen Plätzen in den Ortschaften aufgestellt, und mit Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engeln oder anderen Figuren geschmückt. So gereicht das Aufstellen des Baumes auf dem Weihnachtsmarkt an sich zum ersten Highlight in der Vorweihnachtszeit. Auch seine Größe will wohl gewählt sein, denn der Baum ist für wenige Wochen das Aushängeschild für die jeweilige Ortschaft.
Auch bei der familiären Weihnachtsfeier ist der Weihnachtsbaum Mittelpunkt, in manchen katholischen Familien die Krippe. Um sie versammeln sich die Familienmitglie
der am Weihnachtsabend und gedenken der Geburt Christi. Der Besuch von Christvesper, Christmette oder Christnacht ist bei religiösen Familien ein fester Bestandteil des Festes.
Der häusliche Weihnachtsbaum bleibt übrigens oft noch lange nach Weihnachten im Zimmer. Je nach Konfession endet die Weihnachtszeit nämlich eigentlich erst am 6. Januar des neuen Jahres, dem Dreikönigsfest, oder am darauffolgenden Sonntag am Fest der Taufe des Herrn.
Wir haben auf der Suche nach Traditionen in unserem und vielen anderen Ländern jede Menge Interessantes entdeckt:
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Am 29. Mai eröffnet die Existenzgründerin Frau Dr. Sandra Unglaube offiziell ihre Tierarztpraxis für Klein- und Großtiere in Raguhn.
Fröhliche Weihnacht überall ...



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